• Pestalozzi-Realschule profitiert vom SOR-SMC-Programm und wird erste Freiburger "Schule ohne Rassismus"

    Presseberichte zum Festtag:

    Artikel in der Badischen Zeitung

    Fernsehbeitrag TV Südbaden

    Zweite Auflage des "Freunde statt Fremde"-Cups

    Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements unter dem Motto „SC Freiburg - mehr als Fußball" organisierte der Sport-Club am internationalen Tag gegen Rassismus (21. März) 2017 zum zweiten Mal den „Freunde statt Fremde"-Cup an der Pestalozzi-Realschule. Unterstützung erhielt der SC dabei vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg, das Workshops zu den Themen Rassismus und Diskriminierung anbot.

     

    Die Pestalozzi-Realschule, die Lessing-Realschule und das Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen haben etwas gemeinsam: Alle wurden mit dem Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet, weil sich ihre Schüler und Lehrer verpflichtet haben, sich aktiv für Toleranz und Offenheit sowie gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. Ein Vorhaben, bei dem der SC die Schulen als Pate unterstützt.

     

    Bei der zweiten Auflage des „Freunde statt Fremde"-Cups, den der Sport-Club am internationalen Tag gegen Rassismus (21. März) an der Pestalozzi-Realschule in Freiburg organisierte, begegneten sich die fünften bis zehnten Klassen dieser Schulen nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.

     

    Bei der Veranstaltung ging es nämlich wortwörtlich um „mehr als Fußball". Während die Klassen acht bis zehn in einem ersten Abschnitt in der Turnhalle um den Turniersieg spielten, setzten sich die Fünft-, Sechst- und Siebtklässler  in einem Workshop unter Anleitung der Referenten Patrick Wallner und Babek Saadati inhaltlich mit Rassismus und Diskriminierung auseinander. Für die zweite Halbzeit des Turniertages tauschten die beiden Altersgruppen die Plätze.

     

    Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Pestalozzi-Realschule, die sich nicht nur erneut als guter Gastgeber präsentierte, sondern auch in beiden Altersgruppen den Turniersieg holte. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Siegerehrung, bei der jeder Teilnehmer einen Preis bekam, und ein gemeinsames Mittagessen, das die Pestalozzi-Realschule spendierte. Am Ende eines bewegten Vormittags waren sich alle Beteiligte einig: Auch die zweite Auflage des "Freunde statt Fremde"-Cups war ein voller Erfolg.

    Hintergrund „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

    „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist eine europäische Jugendinitiative. Nationale Koordinierungsstellen gibt es in Belgien, wo das Projekt entstand, Deutschland, Spanien, Österreich und den Niederlanden. Die Koordinierungsstellen verfolgen in allen beteiligten Ländern folgende Grundidee: Schulen, die sich dem Netzwerk anschließen, einigen sich in einer Selbstverpflichtung mehrheitlich darauf, aktiv gegen Rassismus vorzugehen. Eine Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", wenn mindestens 70 Prozent aller Menschen an einer Schule diese Selbstverpflichtung unterschrieben haben.

    Über diese Grundidee hinaus wird das Projekt in den einzelnen Ländern unterschiedlich umgesetzt. In Deutschland gibt es mittlerweile 2000 Schulen, die sich den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verdienen konnten.

     

    Jährlich am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus veranstalteten wir gemeinsam mit dem SC Freiburg und dem Südbadischen Fußballverband den „Kick gegen Rassismus", an dem auch Jugendliche aus Freiburger Flüchtlingswohnheimen teilnahmen. Eine wichtige Gemeinsamkeit war für alle offensichtlich: Der Spaß am Fußball. Dass sie noch mehr teilen, erfuhren die Schüler während des Fußballturniers. Sowohl wir als auch die Lessing Realschule haben uns vergangenes Jahr als erste Freiburger Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verdient. Der Sport-Club unterstützt diesen aktiven Einsatz von Schülern und Lehrern für Toleranz und Offenheit als Pate.

    Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der May-Bellinghausenhalle wurde unsere Sporthalle zur Begegnungsstätte für die sechs teilnehmenden Teams. Jede teilnehmende Mannschaft repräsentierte eins von sechs Teilnehmerländern (Deutschland, Spanien, Argentinien, Brasilien, Niederlande, Mexiko) der WM 2014. Und wie auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ging Deutschland als Sieger aus dem Turnier hervor.

    Am Ende stand aber nicht im Vordergrund, wer das Turnier gewonnen hat, sondern ein gemeinsames Anliegen aller Beteiligten: Den Wunsch nach regelmäßigen Begegnungen dieser Art in der Zukunft.

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